Überparteilich. Populär.
Moderator
Alexander Purrucker war eigentlich sein Leben lang Moderator und Kommentator. Das ging schon im Kindergarten und in der Schule los. Da zeigte sich bereits sein Drang, ständig zu kommunizieren – auch dann, wenn es unangebracht war. Folglich waren seine Noten im „Benehmen” (ja, die gab es damals noch) eine Katastrophe.Ein großes Talent, das er sich bis heute bewahrt hat: sich ungefragt in Gespräche einmischen. Ein Stichwort genügt und er ist dabei. Schon in der Schule sagte man oft zu ihm: „Du musst zum Radio gehen”. Das hat er dann auch gemacht. Vorher legte er noch eine kurze Episode an der Uni ein und versuchte sich im Studium der Publizistik.Das langweilte ihn schon nach kurzer Zeit, die studentische Szene war nicht seins, er brach diesen Feldversuch nach nur zwei Semestern ab. Eines Tages stieß er dann im Kleinanzeigenteil einer Zeitung auf ein Jobangebot. Dort stand: „Kleiner Radiosender sucht noch Moderatoren und Redakteure”. Er bewarb sich und wurde ohne jegliche Erfahrung genommen. Der Sender, der anfangs eher ein Projekt war und noch nicht mal eine Frequenz hatte, wurde später unter dem Namen Kiss FM bekannt. Von Stund an hatte er seine Berufung gefunden und moderierte in der Folge bei vielen großen Berliner bzw. Brandenburger Radiostationen: Energy 103,4, 104.6 RTL, 94,3RS2 sowie BB-Radio. Sein Schicksal war stets die Morning-Show.