Wegners Plan für ein sauberes Berlin: Touristen sollen Abfälle aufsammeln, „Einstellungs-Turbo“ für Müllsheriffs
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Putz-Urlaub in Berlin: Touristen sollen im Sommer Abfälle aus der Spree fischen und dafür mit Gutscheinen belohnt werden.
Wie die Bild berichtet, soll das Tourismuskonzept „BerlinPay“ noch vor Pfingsten vorgestellt werden und ähnlich wie in Dänemark funktionieren: Dort lockt die Regierung Touristen mit Gratis-Eintritt, Führungen, einem Cocktail oder Kaffee. Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD): „Wir wollen uns ein Beispiel am sehr sauberen Kopenhagen nehmen.“

Kai Wegner (CDU, r), Regierender Bürgermeister von Berlin, schaut während eines Termins mit der Soko Müll des Ordnungsamts Neukölln neben einem Mitarbeiter des Ordnungsamts mit dem Pseudonym Bronko auf illegal abgelegten Müll. Im Ordnungsamt Neukölln ermitteln Mitarbeiter gegen illegale Müllablagen.
Außerdem, so berichtet Bild, plant Berlin einen „Einstellungs-Turbo“ für Müllsheriffs. Es sei eine wichtige Aufgabe, Müllsünder ausfindig zu machen, so der Regierende Bürgermeister Kai Wegner. Diskutiert wird auch eine Verpackungssteuer, die das benachbarte Potsdam bereits im Juli für rund 650 Gastrobetriebe einführt (dort zahlen Konsumenten beispielsweise 50 Cent je To-Go-Becher oder 20 Cent für Besteck).

Ausgestattet mit Mülleimer und Greifzange sollen Menschen durch Gewässer paddeln und Unrat aufnehmen.
„Wer seinen Müll einfach auf die Straße wirft, wirft auch ein Stück Respekt vor unserer Stadt weg. Und das geht nicht“, beklagt die Wirtschaftssenatorin laut Bild das Müllproblem. Die Stadtreinigung BSR musste demnach 2025 allein 13 Millionen Euro für die Entsorgung illegal abgelagerter Abfälle ausgeben.
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