„Möge Allah uns helfen“: Das sagen Migranten über die deutsche Politik
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Der frühere Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nannte die Migration dereinst die „Mutter aller politischen Probleme“. Noch heute bewegt das Thema das Land. Für eine neue Folge des NIUS-Formates „Marc My Words“ war NIUS-Reporter Marc Sierzputowski in Berliner Problembezirken unterwegs und hat mit Migranten über Deutschland gesprochen.
Die ganze Folge sehen Sie hier:
„Was würden Sie ändern, wären Sie Bundeskanzler?“

„Möge Allah uns helfen“. Dieser junge Mann möchte die „Schmarotzer raus“ haben und wünscht sich Sicherheit für seine Familie.
Medien und Politik sprechen dauerhaft über das Thema Migration. Die wenigsten allerdings sprechen direkt mit den Menschen, die nach Deutschland gekommen sind. NIUS war in Berlin-Neukölln und im Berliner Wedding unterwegs und hat sich auf der Straße mit Migranten unterhalten. In diesen beiden Arbeiterbezirken ist der Migrationsanteil deutlich höher als im Bundesdurchschnitt. Dabei stand die Frage im Vordergrund: Was würden Sie ändern in Deutschland? Die Antworten waren verblüffend. Auch für Migranten scheint das Hauptthema die Migration zu sein.
„Migranten sind undankbar gegenüber Deutschland“

Der junge Bangladeshi im Interview auf den Neuköllner Straßen Berlins.
NIUS kommt mit einem jungen Muslim aus Bangladesch ins Gespräch. Er reiste über Italien nach Deutschland und versuchte, sich ein Leben in den Niederlanden aufzubauen. Deutschland gefällt ihm, er fühle sich wohl, erzählt er. NIUS fragte ihn: „Was würdest Du ändern in diesem Land, wenn Du Bundeskanzler wärst?“
Der Student aus Bangladesch hatte dabei eine klare Meinung. Menschen, die sich in Deutschland nicht benehmen, sollten abgeschoben werden. Er führte weiter aus, dass Migranten undankbar gegenüber dem Land seien und es viele nicht verdient hätten, hier zu wohnen. Er selbst hat schon mal Diskriminierung erfahren, sagt er. Allerdings von Migranten, die sich hier nicht benehmen können.
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Marc Sierzputowski
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