Der Deutsche Gewerkschaftsbund sägt an dem Ast, auf dem alle Arbeitnehmer sitzen
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Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert die größten Steuererhöhungen der bundesdeutschen Geschichte während der längsten Wirtschaftskrise dieser Geschichte. Wieder einmal zeigt sich: Gewerkschaften handeln nicht im Interesse der Arbeitnehmer, sondern im Interesse des nimmersatten Staates.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind keine Feinde. Sie sind in einer Marktwirtschaft naturgemäß Verbündete. Beide Seiten möchten prinzipiell aus purem Eigeninteresse heraus, dass es dem Unternehmen gut geht, die Kunden zufrieden sind, die Umsätze steigen und das Arbeitsklima sich verbessert. Für den Arbeitgeber bedeutet eine gute gemeinsame Arbeit mehr Gewinn, zusätzliche Investitionsmöglichkeiten und einen ruhigen Schlaf. Für den Arbeitnehmer entstehen Verhandlungsspielräume bezüglich seines Gehalts, eine bessere Stimmung bei der Arbeit und eine solide Zukunftsplanung.

Arbeitsministerin Bärbel Bas und DGB-Chefin Fahimi verstehen sich prächtig.
Neben den monetären Aspekten spielt die Sicherheit für Arbeitnehmer eine entscheidende, wenn nicht die entscheidende Rolle. Menschen, die eine Familie gründen möchten oder ein Haus finanzieren müssen, haben eine große Motivation, mit dafür zu sorgen, dass ihr Unternehmen langfristig erfolgreich ist. Allen Beteiligten geht es zudem darum, mit ihrer Arbeit möglichst viel Geld zu verdienen.
Freilich, es gibt Unterschiede. Der Arbeitgeber wird durchschnittlich immer etwas mehr an den letzten fünf Prozent Leistung interessiert sein als der auf das Wochenende wartende Arbeitnehmer. Bestellt ein Kunde nach und verursacht damit Mehrarbeit, wird der Angestellte weniger Freude empfinden als der Chef. Und sicherlich hat ein Arbeitnehmer häufiger Interesse an einer Gehaltserhöhung als der Unternehmer.
Der eigentliche Gegenspieler ist der Staat
Aber das sind alles minimale Differenzen, wenn man sie mit dem eigentlichen Antagonisten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern vergleicht. Der nennt sich deutscher Staat. Er drangsaliert den Arbeitsmarkt mit einer Fülle an Vorschriften, bürokratischen Auflagen und Kontrollen. Er mischt sich ständig in den Arbeitsalltag mündiger Erwachsener ein, die freiwillig miteinander kooperieren, und sorgt für Ineffizienzen, wohin man blickt.
Er verschlechtert die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft je nach Gemütslage. Mal schließt er zwangsweise die Betriebe, weil er dem Wahn anhängt, eine Infektionskrankheit planwirtschaftlich steuern zu können. Dann treibt er den Strompreis auf Rekordhöhen, weil er in den Gedanken verliebt ist, das Weltklima zu retten. Oder er macht sich gleich daran, ganze Produktlinien wie das Verbrennerauto mit dem Damoklesschwert des Verbots zu bedrohen.

Die deutsche Automobilindustrie gehört zu den größten Leidtragenden der politischen Rahmenbedingungen in Deutschland.
Nicht zuletzt sorgt der Staat mit einer weltrekordverdächtigen Abgabenlast dafür, dass selbst bei einem Mindestlöhner über 40 Prozent des Gehalts abgegeben werden müssen und normal verdienende Menschen allein für die direkten Steuern und Sozialabgaben das halbe Jahr für den Staat arbeiten dürfen. Der Staat schmeißt also Sand in das Getriebe der Wirtschaft, sorgt mit übergriffigen Interventionen für Krisenzustände in ganzen Branchen und nimmt den Arbeitnehmern unglaublich viel von ihrem hart erarbeiteten Lohn weg.
Im Vergleich dazu sind die leicht unterschiedlichen Gedankengänge von Angestellten und ihren Bossen eine vernachlässigbare Lächerlichkeit. In einer intellektuell klar denkenden Gesellschaft würden Arbeitgeber und Arbeitnehmer Hand in Hand gegen diese Bedrohung ihres eigenen Schaffens demonstrieren und sie angehen. Tun sie aber nicht. Stattdessen glauben Millionen Deutsche, dass ihr Arbeitgeber sie ausbeutet, sie nicht wertschätzt und die Schuld trägt, wenn zum Monatsende das Geld knapp wird, weil er ihnen nur fünf und keine sieben Prozent Gehaltserhöhung gegeben hat, während der Staat ihnen 50 Prozent wegnimmt.
Gewerkschaften, die nützlichen Idioten des Staates
Millionen glauben das, weil der Staat einen nützlichen Idioten an seiner Seite hat, der seit Ewigkeiten ein Feuerwerk der Ablenkung und Täuschung abbrennt. Diese organisierte Lüge nennt sich Gewerkschaft. Gewerkschaften inszenieren sich als Klassenkämpfer, als Vertreter der Arbeitnehmerschaft. In Wahrheit sind sie der organisierte Etatismus, der vom eigentlichen Problem ablenkt.
Die jüngsten Forderungen des DGB, der über fünf Millionen Mitglieder hat, belegen eindrücklich, dass es bei Gewerkschaften nicht um das Wohl der Arbeitnehmer geht, sondern um kontraproduktiven Vulgärsozialismus, der niemandem hilft außer jenen Politikern, die an einem Keil zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern interessiert sind, um zu verhindern, dass diese sich gemeinsam gegen die desaströse Regierungspolitik wenden.
Kapitalerträge und Erbschaften sollen höher besteuert, die Vermögensteuer wieder eingeführt werden. Die Körperschaftsteuer möchte der größte Gewerkschaftsbund bei 25 Prozent sehen, Steuervergünstigungen für Unternehmen befristen, das Ehegattensplitting abschaffen, den Spitzensteuersatz ab 87.000 Euro auf 49 Prozent anheben und den Reichensteuersatz auf 52 Prozent erhöhen.

Der DGB will die Einkommenssteuer radikal erhöhen.
Kurz: Der Deutsche Gewerkschaftsbund möchte die massivsten Steuererhöhungen der bundesdeutschen Geschichte in der längsten Wirtschaftskrise der bundesdeutschen Geschichte.
Das ist kein Arbeiterkampf, das ist Arbeitsplatzvernichtung. Das ist kein Einsetzen für die Interessen der Arbeitnehmer, das ist die Befeuerung der staatlichen Ausbeutung der Arbeitnehmer. Wer in diesen tiefroten Gewerkschaften Mitglied ist, hat aufgehört, für eine wirtschaftliche Zukunft des Landes zu arbeiten, und angefangen, an dem Ast zu sägen, auf dem alle Arbeitnehmer des Landes, zumindest diejenigen, die in der Wirtschaft arbeiten, sitzen.
Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen produktiv zusammenarbeiten dürfen. Sie sollten möglichst viel von ihrem erarbeiteten Geld behalten können. Sie haben ein Anrecht darauf, von wenig talentierten Politikern und schwerfällig denkenden Bürokraten in Ruhe gelassen zu werden. Deutsche Gewerkschaften kämpfen für das Gegenteil. Sie hetzen die natürlichen Verbündeten künstlich gegeneinander auf und halten damit dem versagenden Staat den Rücken frei. Solche Gewerkschaften braucht abseits der staatlichen Futtertröge kein Mensch.
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