Der Heilige Geist von Houston
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Da stehen ein paar Spieler zusammen, umarmen einander und gucken in den Himmel – na und, sagen manche. Wer so spricht, versteht die Tiefe und die Größe dieser Szene nicht. Wir wurden Zeugen einer wunderbaren Begegnung.
Die Begegnung von Freund und Gegner nach einem Fußballspiel. Der eine hatte Grund zum Jubeln, der andere musste eigentlich traurig sein. Spieler von Curaçao und die DFB-Stars Felix Nmecha und Jonathan Tah bildeten einen Kreis und steckten die Köpfe zusammen.
Torschütze Nmecha erklärte die Szene unmittelbar nach Spielende so: „Wir sind im Spiel Gegner und nach dem Spiel alle Christen und Brüder. Danach haben wir einfach ein kleines Gebet zusammen gemacht, weil wir immer noch sehr dankbar sind.“ Weiter sagte er: „Vom Ergebnis ist es natürlich schön für uns, aber auch im Ganzen glauben wir alle, dass Jesus durch das Spiel verherrlicht wird. Deswegen sind wir zusammengekommen und haben gebetet.“
Nmecha hatte zuvor das DFB-Team mit einem schönen Treffer blitzschnell in Führung gebracht – bereits in der sechsten Minute. „Ich freue mich natürlich enorm. Ich realisiere das gerade jetzt, was passiert ist. Ich freu’ mich einfach, das ist schon ein sehr besonderer Moment für mich, für meine Familie und für uns als Mannschaft.“

Nach seinem Treffer gegen Curaçao feierte er mit einer symbolischen Geste: Er legte eine Krone nieder – als Zeichen der Verehrung für Jesus.
Ein deutscher Fußballspieler spricht von der „Herrlichkeit Jesu“
Es war, als wäre der Heilige Geist nach Houston gekommen. In einer Zeit, in der die Welt mehr über den Islamistengruß spricht und in der das Christentum in der westlichen Zivilisation immer mehr zurückgedrängt wird, spricht ein deutscher Fußballspieler vor einem Millionenpublikum von der „Herrlichkeit Jesu“. Dieser Begriff stammt aus dem Johannes-Evangelium. Die moralische Herrlichkeit des Herrn Jesus Christus leuchtet auf seinem ganzen Weg auf der Erde hervor (Joh 1,14; 11,40).
Auch Jonathan Tah ist bekennender Christ. Er sagte einmal: „Mein Glaube gibt mir in schweren Situationen sehr viel Kraft. Und auch, wenn es gut läuft, unterstützt mich mein Glaube.“ Der Zeitschrift Sports Illustrated sagte er, dass er regelmäßig bete. Als sein afrikanischer Opa starb (Tahs Vater ist Afrikaner, seine Mutter Deutsche), vererbte er nicht viel mehr als eine Bibel. Tahs Vater Aquilas zitierte Jonathans Großvater: „Alles, was dort drinsteht, wird euch helfen.“ Diese Geschichte hat bei Jonathan Tah offenbar tiefen Eindruck hinterlassen und seinen Charakter geprägt. Sein Vorname, so Tah, bedeutet auf Hebräisch „Gott hat gegeben“.
Mein gesunder Menschenverstand sagt mir: Der Heilige Geist ist ins Stadion von Houston hinabgestiegen – wie schön, dass christliche Fußballspieler ihren Glauben gezeigt haben, weil sie ihn zeigen durften. In den Ländern mit Islamistengruß dürften sie es nicht.
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