Die Akte Ulmen-Fernandes: Die Deepfake-Lüge des Spiegel bricht komplett zusammen
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Wenn es noch einen letzten Beweis gebraucht hätte, dass es sich bei der Spiegel-Geschichte über Christian Ulmen und Collien Fernandes nicht um Journalismus, sondern politische Propaganda der übelsten, gefährlichsten und ekelhaftesten Sorte handelt, so wurde dieser gestern Abend live im Fernsehen erbracht.
Die aktuelle Folge „Achtung, Reichelt!“ sehen Sie hier:
Justizministerin Stefanie Hubig von der SPD, die eigentlich über Verfassung und Grundrechte wachen soll, missbrauchte den Fall Ulmen, um Werbung für ein neues Gesetz zu machen, das nichts anderes ist als eine Verschärfung des berüchtigten Majestätsbeleidigungsparagrafen 188, ein Angriff auf die Meinungsfreiheit:
Verstörende Ankündigungen der Justizministerin
Gleich zwei Dinge, die Ministerin Hubig hier im TV-Tribunal Miosga ankündigt, sind verstörend:
- Die Ministerin will Bilder regulieren, die „ehrverletzend“ sind. „Ehrverletzend“ – das regelt bisher der Paragraf 188, mit dem Bürger verfolgt werden, die sich über Politiker lustig machen. „Schwachkopf“ war „ehrverletzend“. In Zukunft sollen nicht mehr bloß „ehrenverletzende“ Worte, sondern auch Bilder verfolgt und mit Gefängnis bestraft werden.
- Die Ministerin möchte erstmal verbieten und dann Ausnahmen schaffen für, wie sie sagt, Kunst und Wissenschaft, was auch immer das bedeuten soll. Das ist ein Frontalangriff auf die Meinungsfreiheit. Dort ist nämlich erstmal alles erlaubt – und DANN gibt es Aufnahmen. Bei Hubig ist erstmal alles verboten – und DANN gibt es möglicherweise Ausnahmen.
Die Spiegel-Story war ein unmenschlicher Hoax
Das sogenannte Nachrichtenmagazin Der Spiegel steht nun vor den rauchenden Trümmern eben jener Ulmen-Fernandes-Story. Die Geschichte, die von Ministerin Hubig nun rein zufällig instrumentalisiert wird, war nichts anderes als ein unmenschlicher Hoax, pure Polit-Propaganda für ein Zensurgesetz der Bundesregierung.

Eines der entlarvendsten Videos der deutschen Pressegeschichte zeigt die Spiegel-Aktivistin Juliane Löffler, wie sie offen zugibt, dass man die Titelgeschichte über Christian Ulmen zeitlich auf ein geplantes Gesetz von Justizministerin Stefanie Hubig abgestimmt hat. Publizistisches Sperrfeuer vom Sturmgeschütz der Bundesregierung:
Es ging dem Spiegel nie um die Fakten. Es ging dem Spiegel darum, Politik zu machen.
Inzwischen ist klar, dass an der Geschichte so gut wie nichts stimmt und die einzige Zeugin, Collien Fernandes, über die Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen schlicht die Unwahrheit gesagt hat.

Collien Fernandes wirft Christian Ulmen vor, sie „digital vergewaltigt“ zu haben.
In der Redaktion des Spiegel herrscht, so hören wir von anständigen Kollegen dort, absolutes Entsetzen über Spiegel-Chefredakteur Dirk Kurbjuweit. Ein Spiegel-Reporter, der seit Jahren über Kriminalfälle recherchiert, sagt zu uns: „Nachdem Dirk Melanie (seine Stellvertreterin Melanie Amann) rausgemobbt hat, tut er alles dafür, um sich bei den Aktivistinnen in der Redaktion einzuschleimen. Er hat einen Menschen vernichtet. Ihm wäre es auch noch egal, wenn Ulmen sich am Ende aufhängt.“

Dirk Kurbjuweit ist seit 1999 beim Spiegel. 2023 übernahm er die Position des Chefredakteurs.
Blicken wir zunächst auf den Trümmerhaufen der sogenannten Spiegel-Fakten:
Erstens, der Spiegel hat die komplette deutsche Medienlandschaft Glauben gemacht, Christian Ulmen hätte pornografische Deepfakes von seiner Frau, also super-realistische Fälschungen, die mit Künstlicher Intelligenz erstellt werden, unter ihrem Namen an zahllose Männer verschickt. Wörtlich schrieb der Spiegel: „Es lässt sich nur schwerlich bestimmen, woher das Material kam, das Ulmen im Namen seiner Frau verschickt haben soll. Im Netz finden sich etliche Plattformen, auf denen von anderen generierte Deepfakes kursieren, die gefälschten Pornos lassen sich auf den meisten Seiten ohne Zugangsbeschränkung anschauen und herunterladen.“
Die Tagesschau berichtete auf Grundlage der Spiegel-Geschichte: „Collien Fernandes erhebt im Spiegel schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Demnach habe er unter anderem über gefälschte Internetprofile sexualisierende Videos verbreitet, in denen vermeintlich die echte Collien Fernandes zu sehen ist – sogenannte Deepfakes.“
Auch die ZDF-heute-Nachrichten haben sich vom Spiegel täuschen lassen. Auf der Seite der heute-Nachrichten heißt es zunächst: Schauspielerin Collien Fernandes hat Anzeige gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erstattet. Es geht um den Vorwurf, gefälschte pornografische Inhalte verbreitet zu haben. Direkt darunter heißt es bei ZDF heute: „Korrektur: In der ursprünglichen Fassung des Videos wurde gesagt, Collien Fernandes habe ihrem Ex-Mann gegenüber dem Nachrichtenmagazin ‚Der Spiegel‘ vorgeworfen, gefälschte pornografische Aufnahmen von ihr erstellt und verbreitet zu haben. Richtig ist, dass sie ihm das Verbreiten entsprechender Aufnahmen vorgeworfen hatte.“
Wir sehen: Selbst die Korrektur des ZDF ist inzwischen falsch. Collien Fernandes wirft Christian Ulmen gar nichts mehr mit „gefälschten pornografischen Aufnahmen“ vor. Dieser Vorwurf ist zusammengebrochen.
Auch Collien Fernandes selbst hatte die Deepfake-Vorwürfe gegen Ulmen erhoben, zeitlich abgestimmt auf die Spiegel-Veröffentlichung.
Auf Instagram hatte sie geschrieben: „Die Person schickte (FALSCHE) NACKTFOTOS UND SEXVIDEOS von mir, die privat anmuten und so wirken sollten, als habe ICH MICH SELBST NACKT FOTOGRAFIERT und HEIMLICH BEIM SEX GEFILMT ... der Täter war (wie ich jetzt weiß) die ganze Zeit über ziemlich nah. Sein Name: Christian Ulmen.“
Fernandes bei Miosga: Es waren keine Deepfakes
Inzwischen ist klar: frei erfunden. Es ist unklar, was Ulmen verschickt und welche Accounts er dafür genutzt hat. Sollte Ulmen Fake-Accounts seiner Frau erstellt und sich als sie ausgegeben haben, wäre das eine Straftat und abscheulich obendrein.
Bloß: Was der Spiegel und Collien Fernandes ihm vorgeworfen haben, hat er nicht getan. Erst bestätigte Fernandes gegenüber NIUS, dass Ulmen keine Deepfakes von ihr verschickt habe. Dann sagte sie Bild folgende Sätze: „Wenn er als ‚Collien Ulmen-Fernandes’ ein Foto eines nackten Schritts verschickt oder nackte Brüste, dann ist es doch völlig egal, ob diese von einer KI generiert wurden oder von einer anderen Frau, einer Pornodarstellerin stammen.“
Nein, es ist natürlich nicht völlig egal, weil Fernandes und der Spiegel etwas komplett anderes behauptet haben. Aus den Sätzen von Collien Fernandes geht nun plötzlich hervor, dass man auf den Bildern nicht einmal erkennen konnte, um welche Frau es sich handelte. Es geht nicht um Deepfakes oder überhaupt irgendwelche Frauen, die Collien Fernandes ähnlich sehen. Das sagte Collien Fernandes auch gestern bei Caren Miosga:
Seit Tagen redet das Land über Deepfakes. Nun sagt Collien Fernandes, es ging gar nicht um Deepfakes. Ohne den Deepfake-Vorwurf hätte es aber die komplette Spiegel-Geschichte so gar nicht gegeben. Auch die Überschrift „Du hast mich virtuell vergewaltigt“ bezieht sich ausdrücklich und eindeutig auf den Vorwurf, Ulmen habe Deepfakes von Collien Fernandes verschickt. Gehen wir einmal durch den Spiegel-Text:
„Manche der gefälschten Bilder, die von Fernandes im Netz kursieren, hat sie sich selbst angesehen, sie konnte es kaum aushalten. Sie weiß, dass es beispielsweise ein Fakefoto von ihr gibt, auf dem sie als Krankenschwester dargestellt ist, mit Sperma im Gesicht. Das sei ‚keine Lappalie‘, sagt sie, ‚ich wurde jedem, der wollte, im Internet sexuell zur Verfügung gestellt.‘“
Fernandes ... möchte nicht mehr, dass ihr die Bilder im Internet peinlich sind. Sie möchte, dass sie denjenigen peinlich sind, die so etwas erstellen und verschicken, sie im Internet entwürdigen. Zumindest was Letzteres angeht, hat diese Forderung eine sehr konkrete Adresse: die ihres Ex-Mannes, Christian Ulmen.
In einer Handynachricht, die Fernandes ihm vor einiger Zeit schrieb, heißt es: „Du tust so, als sei das hier eine ganz normale Trennung unter zwei Eheleuten. Das ist sie nicht, du hast mich virtuell vergewaltigt.“
Bloß: Von all dem, was der Spiegel hier vorgeblich dokumentiert, ist inzwischen nichts mehr übrig geblieben.
Der Spiegel hat Christian Ulmen auf dem Titel zum Vergewaltiger gemacht. Die Grundlage dafür war ein Zitat, das laut Spiegel wiederum auf dem Vorwurf der verschickten Deepfakes, eben dieser „Entwürdigung im Internet“, beruht. Jeder normale Leser musste das so lesen und verstehen. Allein, es ist so nie geschehen – gibt inzwischen auch Collien Fernandes zu.

Ulmens Anwalt sagt dazu: „Unser Mandant hat zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder anderen Personen hergestellt und/oder verbreitet. Entsprechende Darstellungen sind falsch.“
Kein Rosenkrieg – sondern ein Gesetz, das uns alle betrifft
Das alles wäre eine reine Boulevard-Geschichte, ein übler, aber irrelevanter Rosenkrieg für Bunte und Co, wenn damit nicht in engster Abstimmung zwischen Spiegel und Fernandes, Fernandes und der Politik, ein Gesetz durchgesetzt werden sollte, das uns alle betrifft. In dem Gesetz sollte jegliche „Herabwürdigung“ von Personen durch KI-generiertes Material mit Gefängnis bestraft werden. Nicht Deepfake-Pornografie von real existierenden Menschen, die natürlich verboten gehört, sondern jegliche Satire oder real anmutende Karikatur, durch die die Mächtigen sich gekränkt fühlen könnten. Das wäre nichts anderes als ein Amoklauf gegen die Meinungsfreiheit. Das ist das Ziel dieser Kampagne. Claas Relotius war ein hochbegabter Märchenerzähler des linken Zeitgeistes, aber seine Lügen richteten sich nicht gegen die Existenz von Menschen. Die Spiegel-Geschichte über Christian Ulmen hingegen ist geeignet, einen Menschen mit Falschbehauptungen in den Selbstmord zu treiben, was man selbst in der Spiegel-Redaktion befürchtet.
Es geht aber noch weiter mit den falschen Behauptungen des Spiegel. Der Spiegel schrieb, zweitens: „Und wer hatte pornografische Bilder und Videos verschickt, in denen Frauen auftreten, die ihr täuschend ähnlich sehen – was den Eindruck erwecken sollte, als zeigten die Aufnahmen tatsächlich sie selbst? Auf ihre Fragen fand sie kurz danach eine mögliche Antwort. Und die lag in einigen Fällen augenscheinlich näher, als sie je geahnt hätte. Viel näher.“
Ulmen, so der Spiegel, soll also Bilder verschickt haben, die Collien Fernandes „täuschend ähnlich“ sahen. Nur: Wie soll das genau möglich sein, wenn es keine Deepfakes waren und kein Gesicht, sondern nur Körperteile zu sehen waren? Was der Spiegel hier unter Berufung auf Collien Fernandes behauptet, lässt sich nicht mehr aufrechterhalten.
Drittens schreibt der Spiegel: „Fernandes erstattete Anzeige bei der Berliner Polizei, die zuständige Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren schließlich ein, weil Ermittlungsansätze gefehlt haben sollen.“
Was der Spiegel verschweigt, ist dies: Die Staatsanwaltschaft hatte Collien Fernandes um weitere Unterlagen gebeten. Doch selbst als Christian Ulmen ihr angeblich alles gestanden hatte, informierte sie darüber nicht die Staatsanwaltschaft. Der Spiegel muss das gewusst haben.
Viertens, ein Verfahren in Spanien, über das der Spiegel schreibt, wurde am 27. März ausgesetzt, weil Collien Fernandes auch dort nicht mitgewirkt haben soll. Der Spiegel schreibt dazu: „An einem Vormittag im März stehen vor dem Eingang zum Gebäude gut 20 Menschen in einer Schlange, sie haben einen Termin bei Gericht. Auch Fernandes und Ulmen sind an diesem Morgen geladen, sie sollen vor der zuständigen Richterin aussagen. Laut der Verfügung für den Termin geht es in dem Verfahren zunächst um die Fakeprofile, im Fachjargon: Personenstandsanmaßung ... Fernandes ist pünktlich, sie trägt eine schwarze Jacke und weiße Sneaker ... Wer an diesem Morgen fehlt, ist Ulmen.“ Dazu schreibt Ulmens Anwalt: „Hierzu ist – was sich im Spiegel-Artikel nicht wiederfindet – festzuhalten, dass unser Mandant zu diesem Termin nie geladen worden war.“

Christian Ulmen und Collien Fernandes haben 2011 geheiratet. 2024 folgte die Trennung.
Fünftens, der Spiegel berichtet von einem Vorfall häuslicher Gewalt auf Mallorca. Tatsächlich stellt sich nun heraus, dass bei diesem Vorfall sowohl Christian Ulmen als auch Collien Fernandes festgenommen wurden. Ich muss dazu sagen: Für mich gilt, dass man einer Frau niemals Gewalt antut, selbst wenn sie einem „eine Verletzung am Hals“ zufügt, wie wohl in diesem Fall. Fernandes sagt dazu: „Er hatte einen kleinen Kratzer am Hals (weil mir ein Nagel eingerissen war).“ Wie auch immer es gewesen sein mag: Man übt keine Gewalt gegen eine Frau, und eben auch: Was dazu im Spiegel stand, war nahezu komplett falsch. Es wirkt so, als hätte der Spiegel hier absichtlich weggelassen, was nicht zur Geschichte passen wollte.
Wenn Sie nun sagen: So skrupellos kann doch nicht einmal der Spiegel sein. Dann kann ich Ihnen aus Erfahrung berichten: Oh doch, genau so skrupellos ist der Spiegel. Beim Spiegel gilt ganz offiziell und veröffentlicht, dass man als Frau lügen darf, um sich Gehör zu verschaffen. Ich weiß das aus Erfahrung. Vor vielen Jahren hat der Spiegel in vergleichbarer Vernichtungsabsicht auch über mich berichtet. Als die sogenannten Zeuginnen sich als Lügnerin herausstellten, entfernte der Spiegel Passagen aus dem Artikel und schrieb dazu folgende Sätze: „Selbst wenn Opfer missbräuchlich Tränen und Lügen benutzen, um aus dem strafrechtlich bedeutungslosen Machtmissbrauch einen juristisch besser verfolgbaren sexuellen Missbrauch zu konstruieren, entschuldigt das den Boss nicht. Eigentlich einfach.“
Beim Spiegel darf man also ganz offiziell „Lügen benutzen“ und einen „Missbrauch konstruieren“, um das politisch erwünschte Ziel zu erreichen. Man darf diesen Leuten kein Wort glauben.
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Julian Reichelt
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