Bremer Polizei schnappt Brandon Ç.! Er tötete ein Ehepaar mit einer Lanze
In Bremen-Nord ist am Freitag ein Ehepaar mit einer Stichwaffe getötet worden. Die Polizei fahndete das ganze Wochenende nach dem Täter. Nach NIUS-Informationen wurde der 22-jährige Brandon Ç. nun festgenommen.
Brandon Ç. hat sich zuletzt in einem Maisfeld nahe Schwanewede versteckt und konnte dort von einem Spezialeinsatzkommando lokalisiert und festgenommen werden. Es wurden Warnschüsse abgegeben! Wie NIUS erfuhr, nutzte die Polizei während des Einsatzes eine Drohne, um den Täter zu finden. Brandon Ç. hatte zum Zeitpunkt der Festnahme lebensgefährliche Verletzungen. Er konnte von den Einsatzkräften wiederbelebt werden. Laut Polizei führten „Hinweise aus der Bevölkerung sowie die enge Zusammenarbeit mit der Polizei Niedersachsen“ zum Fahnungserfolg.
Was war passiert?
Nach Angaben der Polizei wurden die Einsatzkräfte am Freitag gegen 14 Uhr in den Ortsteil Fähr-Lobbendorf gerufen. Anwohner hatten einen laut schreienden und verletzten Mann auf der Straße gemeldet. Dennis T. (40) hatte sich nach dem Angriff blutend auf die Straße geschleppt.

Der Täter wird weiter von der Polizei gesucht
Die Polizei und der Rettungsdienst fanden den Mann mit schweren Stich- und Schnittverletzungen auf der Straße. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen starb er noch am Einsatzort. Im Zuge der weiteren Maßnahmen entdeckten die Beamten im Keller des Mehrfamilienhauses zudem die tote Ehefrau (35). Das Kleinkind (2) des Paares blieb verschont und soll sich inzwischen in der Obhut von Verwandten befinden.
Nach NIUS-Informationen soll der mutmaßliche Täter zunächst die Frau im Keller und anschließend den Mann getötet haben. Das zweijährige Kind des Ehepaars blieb nach NIUS-Informationen unverletzt in der Wohnung der Opfer.

Der Mann wurde auf der Straße hingerichtet.
Tatwaffe soll eine Lanze sein
Nach NIUS-Informationen soll Brandon Ç. mit einer selbstgebauten Lanze der Frau in den Kopf gestochen haben. Den Mann traf er zwei Mal in den Oberkörper. Einsatzkräfte konnten die Tatwaffe sicherstellen.
Die Mordkommission der Polizei Bremen hatte die Ermittlungen übernommen. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der mutmaßliche Täter war zunächst flüchtig, nach ihm wurde mit Hochdruck gefahndet.

Mit diesem Foto wurde nach ihm gefahndet.
Der Täter ist etwa 180 Zentimeter groß, hat kurze braune Haare und trug zuletzt eine Camouflagejacke.
Nach NIUS-Informationen soll es sich bei dem Täter um jenen Mann handeln, der bereits im April in Bremen-Nord für einen Polizeieinsatz gesorgt hatte. Damals war ein Mann in Camouflage-Kleidung aufgefallen, der ein Luftgewehr mit einem Messer an der Spitze bei sich gehabt haben soll. Ein besorgter Anwohner alarmierte die Polizei. Als die Beamten eintrafen, flüchtete C. und versteckte sich in einem Gebüsch, wo ihn die Beamten wenig später fanden.
Die Polizei Bremen hatte in diesem Zusammenhang mitgeteilt, dass der Mann Stichbewegungen in Richtung der Beamten gemacht habe. Die Einsatzkräfte setzten damals einen Taser, mit dem sie ihn außer Gefecht setzten, ein und nahmen ihn fest. In seiner Wohnung wurden laut Polizei unter anderem eine Gaspistole und ein Teleskopschlagstock gefunden.
Die Kräfte rückten in der Vergangenheit bereits wegen „Knallgeräuschen“ zu seiner Wohnadresse an. Damals konnte die Polizei mehrere Metallkugeln auffinden und den Tatverdächtigen vorübergehend festnehmen.
Lesen Sie hier die gesamte Polizeimeldung zur doppelten Tötung am Freitag:
In Bremen-Vegesack sind am Freitag zwei Menschen getötet worden. Die Mordkommission der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter läuft auf Hochtouren.
Gegen 14 Uhr meldeten Anwohner im Ortsteil Fähr-Lobbendorf einen laut schreienden und verletzten Mann auf der Straße. Sofort wurden zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst entsandt. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen Mann mit schweren Stich- und Schnittverletzungen auf der Straße. Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen kam für ihn jede Hilfe zu spät. Im Zuge der weiteren Einsatzmaßnahmen wurde im Nahbereich zudem eine tote Frau im Keller eines Mehrparteienhauses aufgefunden.
Die Hintergründe der Taten sind derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.
Der mutmaßliche Täter ist flüchtig. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach ihm. Nach derzeitigen Erkenntnissen liegen keine Hinweise auf eine konkrete Gefahr für unbeteiligte Personen vor.
Weitere Informationen werden nach Vorliegen neuer Erkenntnisse bekannt gegeben. Zeugenhinweise gehen an den Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888.
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Ort: Bremen
Zeit: 27.06.2026
Nach den Tötungsdelikten zum Nachteil eines Ehepaares im Bremer Stadtteil Vegesack (siehe hierzu auch die Pressemeldungen Nr. 427 und 428) fahnden die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen nun öffentlich nach dem mutmaßlichen Täter.
Der 22 Jahre alte Brandon Sami Caglar steht im dringenden Tatverdacht, die 35-jährige Frau und ihren 40 Jahre alten Ehemann getötet zu haben. Der Bremer befindet sich weiterhin auf der Flucht. Der Gesuchte ist etwa 180 Zentimeter groß, hat kurze braune Haare und trug zuletzt eine Camouflagejacke. Fotos des Tatverdächtigen sind dieser Pressemeldung beigefügt.
Die Polizei fragt: Wer hat den Gesuchten seit der Tat gesehen oder kann Angaben zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort machen? Wer kann sonstige Hinweise geben, die für die Ermittlungen von Bedeutung sein könnten?
Wichtiger Hinweis: Sprechen Sie den Gesuchten nicht an und bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr. Der Mann gilt als gewalttätig und gefährlich. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen jederzeit unter der Rufnummer (0421) 362-3888 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. In akuten Fällen wählen Sie bitte sofort den Notruf 110.
Die Ermittlungen der Mordkommission sowie die Fahndungsmaßnahmen dauern mit Hochdruck an.
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