SPD-Politiker verprügelte AfD-Stadtrat: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage
Ein Beitrag von
Ende 2024 schlägt und tritt ein SPD-Kommunalpolitiker in einer Hürther Kneipe auf einen AfD-Stadtrat ein. Wie die Junge Freiheit berichtet, erhebt die Staatsanwaltschaft nun Anklage. Das Opfer ist dagegen schon zu einer Geldzahlung verurteilt.
Im Dezember 2024 geht der ehemalige Hürther SPD-Fraktionschef Lukas Gottschalk in einer Kneipe in der nordrhein-westfälischen Stadt auf den AfD-Stadtrat Norbert Raatz los. Erst schubst Gottschalk sein Opfer, dann folgen ein Tritt in die Brust und ein Schlag ins Gesicht des Opfers. Kameraufnahmen zeugen von der Tat.
Die Staatsanwaltschaft hat nun Anklage wegen „gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung“ gegen zwei Männer beim Amtsgericht Brühl erhoben. Der Strafrahmen hierfür reicht von 6 Monaten bis zu 10 Jahren Freiheitsstrafe.
Auf den Kameraufnahmen ist zu sehen, wie Gottschalk zunächst den Wirt hinter der Theke angreift. Dann ist das Wort „Nazischwein“ zu hören. Schließlich attackiert er den AfD-Stadtrat, der daraufhin zu Boden geht. Seit der Tat leidet Raatz nach eigenen Aussagen an einem Schädel-Hirn-Trauma.
Gottschalk schlägt zudem einem weiteren Mann ins Gesicht. Auch ein Begleiter des SPD-Politikers greift denselben Mann an. Seine Tat begründete Gottschalk damit, vermeintlich provoziert worden zu sein. Auch er erstattete Anzeige wegen Volksverhetzung, Beleidigung und Körperverletzung. Laut Staatsanwaltschaft dauern die Ermittlungen hierzu an.
Opfer musste bereits Strafe zahlen
Für das Opfer, AfD-Politiker Norbert Raatz, ging die Auseinandersetzung bereits mit rechtlichen Konsequenzen einher. Weil er das Tatvideo veröffentlichte, erließ das Landgericht Köln gegen den Mann eine einstweilige Verfügung. Raatz musste zudem 2.500 Euro an Gerichts- und Anwaltskosten aufbringen. Das Gericht begründete die Strafzahlung damit, dass Raatz durch die Veröffentlichung die „Vertraulichkeit des Wortes“ gebrochen habe.
Gegenüber der Jungen Freiheit erklärte Raatz: „Ich finde es eigenartig, dass ich bereits rund vier Wochen nach dem gezielten körperlichen Angriff auf meine Person wegen der Veröffentlichung des gesprochenen Wortes im Überwachungsvideo verurteilt wurde. Lukas Gottschalk und sein Mittäter erhielten dagegen bis zum heutigen Tage noch kein Gerichtsverfahren.“
Mehr NIUS: Linksextremes Bekennerschreiben: LKA ermittelt wegen versuchten Mordes an AfD-Abgeordnetem
Mehr NIUS:
Stuttgart: 16-Jährige von zwei Unbekannten „mit dunkler Hautfarbe“ vergewaltigt
Schüsse in Jugendeinrichtung in Stade: Sechs Tote, drei Festnahmen
Bremer Polizei schnappt Brandon Ç.! Er tötete ein Ehepaar mit einer Lanze
Schutzgeld-Terror gegen Dönerladen-Kette! Die Spur führt zu den „Daltons“
Nürnberger Grooming-Gangs: Polizei nimmt zwei Pakistaner fest
Antifa möchte bei AfD-Wahlsieg Landtag in Magdeburg stürmen
Lebenslange Haft für Attentäter von Magdeburg
Bundestag diskutiert über Vergewaltigungs-Gangs: „Mit der Politik des Wegschauens muss jetzt Schluss sein!“
Mehr NIUS:
Schutzgeld-Terror gegen Dönerladen-Kette! Die Spur führt zu den „Daltons“
Nürnberger Grooming-Gangs: Polizei nimmt zwei Pakistaner fest
Antifa möchte bei AfD-Wahlsieg Landtag in Magdeburg stürmen
Lebenslange Haft für Attentäter von Magdeburg
Bundestag diskutiert über Vergewaltigungs-Gangs: „Mit der Politik des Wegschauens muss jetzt Schluss sein!“
Linksextremes Bekennerschreiben: LKA ermittelt wegen versuchten Mordes an AfD-Abgeordnetem
Messerstecherei in Bad Langensalza: Zwei Syrer töten einen Algerier
Offenbach: Jugendlicher schießt auf Freibad-Sicherheitsmitarbeiter (36)
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare