ARD bastelt an „Trusted Content“: KI-Inhalte sollen aus „verlässlichen“ Quellen kommen
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Pläne der Bundesländer für ein sogenanntes „Public Value“-Konzept könnten laut Recherchen von Apollo News künftig von Künstlicher Intelligenz erstellte Inhalte beeinflussen. In einem Eckpunktepapier zum geplanten Digitalen Medienstaatsvertrag heißt es demnach, Anbieter „verlässlicher“ Inhalte könnten diese kennzeichnen, um sie „verstärkt als Quellen von KI-Anwendungen nutzbar zu machen“.
Damit würden als vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk besonders vertrauenswürdig eingestufte Inhalte bei KI-Systemen stärker berücksichtigt. Parallel wird laut Bericht bereits darüber diskutiert, solche Angebote auch in sozialen Netzwerken besser sichtbar zu machen.
Gesetzliche Quote geplant
Apollo News berichtet zudem über ein internes Papier der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, in dem sogar eine gesetzliche Quote für die Ausspielung „verlässlicher“ Inhalte als möglicher Ansatz genannt wird.

Die Pläne der ARD erinnern stark an die „Trusted Flagger“ von Hate Aid: Selbstbeauftragte Meinungswächter wollen filtern, was Leser und User zu sehen bekommen.
Auch die ARD arbeite an entsprechenden KI-Projekten. Laut Strategiepapier soll ein „Trusted Content Pool“ aus eigenen und weiteren publizistischen Inhalten entstehen. Dieser soll zunächst eine eigene ARD-KI mit Informationen versorgen, perspektivisch könnten die Inhalte aber auch externen KI-Anwendungen zur Verfügung gestellt werden.
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