Micky Beisenherz erzählt stolz, wie sein Fußballverein AfD-Sympathisanten rauswirft
Ein Beitrag von
Er ist mittlerweile ein vermögender Mann. Dennoch gibt Micky Beisenherz gerne den Bodenständigen: Auf dem Rasenplatz der JVA seiner Heimatstadt Castrop-Rauxel kickt der Autor und Podcaster regelmäßig mit einer Truppe namens „Knackis“.

Kann nach eigener Aussage „links flanken und schießen“: Micky Beisenherz
Den Zugang zum JVA-Kickerteam habe er bekommen, nachdem er der Anstalt einen Brief geschrieben habe, so erzählt der Kolumnist im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Befragt, welche Kriterien für die Aufnahme gälten, ob Menschliches oder Politisches eine Rolle spiele, antwortet Beisenherz:
„Auf dem Platz wird da nicht großartig drüber gesprochen. Man hat aber schon das Gefühl, dass wir alle so eine ähnliche Linie haben. Politisch würde ich sagen: Mitte. Und es ist auch nur ein-, zweimal passiert, dass irgendwelche Leute, die von außen dazugestoßen sind, in unserer WhatsApp-Gruppe, die inzwischen mehr als 100 Leute umfasst, übrigens auch Frauen, plötzlich so AfD-Zeug gepostet haben. Die sind dann auch sofort wieder rausgeflogen, und zwar mit Billigung aller anderen. Die wollen wir nicht dabeihaben.“

Brandmauer auf dem Rasen? Beisenherz gilt als scharfer Kritiker der AfD.
Dem Fußballfan und Hobby-Kicker scheint die viel beschworene Vielfalt beim Rasensport nicht so wichtig zu sein – zumindest nicht, wenn es um Meinungen geht, die als „rechts“ gelten. Im Interview sagt der 48-Jährige: „Und ich kann, als Rechtsfuß, mit links flanken und schießen.“
Mehr NIUS:
Juso-Chef Türmer blamiert sich bei Lanz mit Renten-Unwissen
Trumps geplantes Iran-Abkommen entsetzt arabische Journalisten
Im Gaza-Krieg getötete Journalisten waren auch Terroristen
Bayerischer Rundfunk hängt sich riesiges queeres Tripper-Plakat an die Zentrale
So wettern deutsche Medien gegen die WM
Collien Fernandes über ihren Kampf gegen digitale Gewalt: „Und dann dachte ich, okay, Luisa Neubauer ist schon mal auf meiner Seite”
Sibel Kekilli über Gewalt in ihrer türkischen Familie: „Dort ist meine Großcousine im Kreis verprügelt worden, weil sie einen Freund hatte”
ARD bastelt an „Trusted Content“: KI-Inhalte sollen aus „verlässlichen“ Quellen kommen
Mehr NIUS:
Bayerischer Rundfunk hängt sich riesiges queeres Tripper-Plakat an die Zentrale
So wettern deutsche Medien gegen die WM
Collien Fernandes über ihren Kampf gegen digitale Gewalt: „Und dann dachte ich, okay, Luisa Neubauer ist schon mal auf meiner Seite”
Sibel Kekilli über Gewalt in ihrer türkischen Familie: „Dort ist meine Großcousine im Kreis verprügelt worden, weil sie einen Freund hatte”
ARD bastelt an „Trusted Content“: KI-Inhalte sollen aus „verlässlichen“ Quellen kommen
Gabor Steingart vergleicht Kanzler Merz mit SED-Führer Walter Ulbricht
ORF-Stream bricht bei Österreich-Sieg zusammen: Fans verpassen entscheidende Tore
„Du bist gut genug“: Wird diese Jammer-Hymne der Sommerhit 2026?
Melanie Grün
Artikel teilen
Kommentare