Neuer Job für Ex-Kanzler: Olaf Scholz geht in die Entwicklungshilfe
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Das Bundeskabinett hat den früheren SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz als einen von zwei Vorsitzenden einer neuen Nord-Süd-Kommission eingesetzt.
Das Gremium, das Entwicklungspolitische Nord-Süd-Kommission (ENSK) heißt, soll unabhängig arbeiten und der Bundesregierung Empfehlungen zur künftigen Ausrichtung der deutschen Entwicklungspolitik vorlegen, wie der Merkur vermeldet. Scholz soll gemeinsam mit Costa Ricas Ex-Präsidentin Laura Chinchilla neue Partnerschaftsmodelle mit Entwicklungsländern entwickeln.

Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan hat eine Anschlussverwendung für den Genossen Olaf Scholz gefunden.
„Wichtiges Zeichen“
Olaf Scholz und Laura Chinchilla sollen auch die weiteren Mitglieder der Kommission benennen. Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan, Parteikollegin des ehemaligen Bundeskanzlers, sprach von „multipolaren Machtzentren“, die es erforderlich machten, stabile Partnerschaften mit Ländern des „Globalen Südens“ einzugehen. In Scholz' Ernennung sieht Alabali Radovan „ein wichtiges Zeichen“, damit wohl die Relevanz der Entwicklungspolitik meinend.
Der gelernte Jurist Olaf Scholz war von 2021 bis 2025 Bundeskanzler. Zuvor amtierte er unter anderem als Bundesfinanzminister, Vizekanzler und Erster Bürgermeister von Hamburg.
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